Cathys kleine welt
Catheriné Leigh rain jeanne Alexandra Pierré

Marita

Kuh - Rucksack "Marita"





Das ist Marita.
Das heißt: Eigentlich hieß sie bei mir "Mooh".
Als ich beschlossen habe, den Rucksack zu machen,
wusste ich nicht, dass das die längste Zeit werden würde,
die ich je mit etwas beschäftigt gewesen bin!
Am 25.02. habe ich angefangen. Fertig hätte ich spätestens am 28.02.
sein sollen - Aber das ich viel länger schneidern würde,
wusste ich da nicht! Fertig war ich am 17.03.2014.
Ich bin fast durch geknallt,
da ich durchweg so viele Flecken einsetzen musste!
Das Gesicht musste ich 4 mal anfangen, bis es was wurde.

Letztlich hat es aber Spaß gemacht! 
Trotz so vielen Flecken und 21 Tage schneidern.


Und so habe ich sie gemacht:


Punkt 1: 
Wie soll sie werden?
Ich hatte die Idee gefasst und bevor der Stoff, Nicki in Schwarz,
Weiß, Rosa, Braun, Hellbeige, Hellgelb, Lila und Hellblau ankamen,
eine Zeichnung gemacht. Als der Stoff schließlich ankam, ging´s los.
Vorlagen anfertigen, gucken, wie die Flecken gesetzt werden etc.

Ich war sicher, dass ich das in 3 Tagen schaffe,
da ich immer sehr schnell war. Aber... es wurden 21 Tage draus...
Ich hab fast zu viel gekriegt! Wegen den Flecken.





Punkt 2: 
Ich habe danach,
als die Vorlagen fertig waren,
angefangen, die Flecken,
und die ganzen wichtigen Körperteile aufzuzeichnen.
Wichtig war auch, dass ich extra einzeichne,
wo ich was raus schneiden musste,
da sollten die Flecken hin.

Aufzeichnen                                           Wichtige Stellen



Punkt 3: 
Nach dem aufzeichnen habe ich alles aus -
und auseinander geschneidert.




Und so sah das ganze später aus. Komisch oder?
Nicht zu fassen, dass das mal später Gesicht und körper werden sollten...




Punkt 4:
Jetzt musste ich Flecken einsetzen,
immer wieder feststecken und fixieren - 55 Flecken.
Da ich aber das Gesicht und einen Arm neu machen musste,
habe ich damit also mehr als 70 Flecken eingesetzt.




Das Gesicht.
Da wo ein Stück raus ist, kommt später die Schnauze rein.




Punkt 5:
Jetzt ist die Schnauze dran, bzw. das gesicht an sich.
Für die Schnauze habe ich noch 2 schwarze Punkte gemacht,
die ich festgesteckt und fixiert habe. Das war wichtig.


Aufzeichnen                     Feststecken                        Fixieren




Danach habe ich die Schnauze in das Gesicht eingesetzt.




Und die "Fetzen" drumrum weg gemacht.




Punkt 6:
Nach der Schnauze habe ich die Augen gemacht.
Als Farbe habe ich Blau benutzt.
Ich habe das Weiß Links und Rechts angesetzt.
Danach habe ich die Augen ins Gesicht eingesetzt. Das eine Auge,
dass "Linke" habe ich in den großen Fleck eingesetzt.


Weiß angesetzt                                    In Fleck eingesetzt





Beim zweiten Auge habe ich einen Fleck an die eine,
und einen an die andere Seite angesetzt. Das war ein Spaß! 





Und so sieht das Gesicht fertig aus.




Punkt 7: 
Bei den Ohren dachte ich,
dass das etwas schwierig wird, war aber ganz easy.
Ich habe da, wo im Design Flecken rein sollten,
kleine und große Flecken eingesetzt.
Danach habe ich das Rosa eingesetzt, was mit am leichtesten war.
Als das rRosa drin war, habe ich die hintere Seite vom Ohr drangesetzt.
Danach habe ich die Seiten, die noch nicht versteckt waren, eingeknickt,
und festgesteckt. Das habe ich deswegen gemacht,
weil das so leichter war,
die Form beizubehalten und gleichzeitig zu zu machen.
Das zeige ich auch gleich auf den weiteren Fotos, was ich damit meine.





Knicken                                                Einknicken



So,
und jetzt könnt ihr euch angucken, wie ich das zu gemacht habe.
ich habe "oben" reingepiekst, auf beiden Seiten.




Vorne                                                         Hinten



Punkt 8:
So, jetzt mache ich den Euter.
bei dem Euter habe ich nicht lange überlegt.
Ich habe 4 Zitzen gemacht,
die ich danach an den Euter dran gesetzt habe.
Dass der Euter nicht nur als Accessoire da sein sollte,
hatte ich mir auch schnell überlegt.
Deswegen habe ich ein kleines Fach draus gemacht.
Dafür habe ich einen 15 cm Reißverschluss benutzt,
in Weiß. Rosa gab es nicht. Daher Weiß.


Feststecken                                Umdrehen
 


Als die Zitzen fertig waren,
habe ich sie an die Stellen gesteckt,
wo sie hin sollten. Danach habe ich sie fixiert.
Das fiel später nicht auf. Ich muss gestehen,
dass der Euter mich später an ein Brathähnchen erinnert hat.
Das war jedes mal so, ständig. Stimmt doch auch, oder?






Punkt 9: 
Als ich fertig war,
habe ich den Euter an den Körper gesetzt.
Und danach den Reißverschluss dran gesetzt,
dass war etwas schwieriger. Um zu wissen,
bis wohin ich den Euter fixieren kann, und wo ich auflassen muss,
habe ich den Reißverschluss quasi als "Maß" benutzt.




Danach habe ich den Euter fixiert.
und zwar so, dass alles versteckt war.
Ich habe mit der einen Seite angefangen,
danach mit der unteren weiter gemacht,
und mit der zweiten Seite abgeschlossen.
Danach habe ich den Reißverschluss eingesetzt.





Punkt 10: 
Nach dem Reißverschluss bin ich gleich zu den Hörnern übergegangen.
Ich habe sie aufgezeichnet und bin die Linie nachgegangen.




Punkt 11: 
Für die Träger habe ich, für den kurzen,
den Tragegurt, den ich hatte, festgehalten,
um zu gucken, wie lang er sein muss,
damit er problemlos gehalten werden kann.
Danach habe ich die Seiten oben und unten umgeknickt,
festgesteckt und fixiert, damit sie nicht aufgehen.




Punkt 12: 
Für den Schweif (Schwanz)
habe ich aus schwarzer Wolle die Haare gemacht.
Ich habe sie durchgezogen,
jedes einzige, und verknotet. Das hat Spaß gemacht.
Das hab ich zuletzt mit... 14 ca. gemacht.




Als die Haare fertig waren,
habe ich, um dem Schweif die Form zu verpassen,
oben unter den Knoten, abgesteckt,
damit ich da zu machen konnte. Das war deswegen so wichtig,
damit ich wie bei den Ohren schon, die Seite zu machen konnte.
Außerdem sollten die Knoten nicht zu sehen sein, draussen.




Punkt 13:
Für die Arme und Beine habe ich Hufe gemacht,
die ich an die passenden Stellen angesetzt habe.
Ich hab an jeder Seite, vorne und hinten, zwei angesetzt,
die ich später zusammen geklappt habe. Wie bei den Ohren.
Da gab es auch eine vordere und eine hintere Seite.




Punkt 14: 
Als die Hufe fertig waren, habe ich die Arme,
und Beine zu gemacht.
Danach habe ich die Füllung reingeschoben.
Später habe ich sie und den Schweif an die Stellen gesetzt,
und vorfixiert, wo sie hin sollten. Das war so leichter,
die Rückseite vom körper anzusetzen.
gleichzeitig habe ich die Träger mit eingesetzt.





Punkt 15: 
So, wenn die Arme und so da sind,
wo sie hin sollen, kommen die vordere,
und die hintere Seite des Körpers dran.
Ich habe die beiden Seiten zusammen gesetzt,
um so den 1. Punkt für das große Fach zu machen.
Das wird später reingeschoben, wenn es fertig ist,
und zusammen mit dem Reißverschluss festgemacht.
Aber bevor das kommt,
setze ich noch den Körper vollständig zusammen.
Auch dieses Mal habe ich den Reißverschluss benutzt,
um zu gucken, ab wann ich auf lassen muss.





Und da wird später das Fach reinkommen




Punkt 16: 
Jetzt kommen Hörner, Träger und Ohren dran.
bzw. ich musste, auch um zu wissen, bis wohin ich zu machen kann,
die Hörner, Ohren und Träger feststecken. Und gucken,
was wo hin kommt. Wie bei dem Euter,
habe ich auch mit der 1. und danach mit der 2. Seite angefangen.
Die Letzte, oben, zwischen den Hörnern,
habe ich aufgelassen, damit ich die Träger später einsetzen konnte.




Punkt 17 :
Als ich damit fertig war,
habe ich den Körper zusammen gesetzt.
und zwar habe ich die vordere Seite, dass Gesicht quasi,
mit dem Körper zusammen gesetzt.
Hinten musste ich auf lassen, da ich Füllung rein machen musste,
und das Fach noch nicht drin war. Das kam danach.




Punkt 18: 
Da ich oben auf gelassen hatte,
war es so jetzt leichter - dachte ich - die Träger reinzubekommen.
War es eigentlich auch. Ich habe die Träger festgesteckt,
auf die richtige Länge, und oben danach zu gemacht.





So,
Teil 1 ist geschafft!




Punkt 20:
Bevor ich die Fächer gemacht und eingesetzt habe,
habe ich die Füllung reingeschoben und zu gemacht.
Das war für das große Fach später wichtig.




Punkt 21: 
Jetzt kommen die Fächer dran.
Ich hatte bei dem Kleinen überlegt,
ob ich die Flecken so lasse, und ins Fach einsetze,
letztlich habe ich beschlossen,
dass Fach in einer Farbe zu machen. Das passte besser.
Das größere habe ich, passend zum Körper, in Weiß gemacht.
Danach habe ich beide Fächer reingeschoben, und fixiert.
Das Kleine kam in den Euter, und das Große in die Kuh,
zusammen mit dem Reißverschluss, 40 cm lang. 
Damit ich den Körper auch füllen konnte,
musste ich ein Stück vom Reißverschluss raus lassen.








Punkt 22: 
So, jetzt kommt der letzte Punkt. Schweif kürzen.
Ich habe mir das bis zuletzt aufgespart.




und DAS ist der Rucksack:





Happy birthday, Marita!

17.03.2014, Catheriné Leigh rain jeanne Alexandra Pierré